12. Adventskalendertürchen 2025
- Christina Heinemann
- 12. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

AUS DER TIEFE SCHÖPFEN
Heute MICH VERWURZELN
Kurz vor Weihnachten und vor den Raunächten ist es wieder in vieler Munde: das Räuchern!
Das Haus oder die Wohnung auszuräuchern ist nichts Neues. Es ist nur in Vergessenheit geraten. Geräuchert wird schon seit tausenden von Jahren. In ländlichen Gegenden ist dieser Brauch noch verbreiteter und so langsam findet er auch wieder Platz in unserer modernen Welt!
Man nutzt das Räuchern, um innere und äußere Räume (also Wohnung, aber auch Garten) zu reinigen, Energien zu harmonisieren (z.B. nach Auseinandersetzungen) oder auch neue Energien aufzubauen (z.B. um Meditationsplätze aufzubauen). Man kann es für Rituale nutzen, z.B. bei Trauungen, zu Feiertagen).
Ich habe ein buntes Potpourri an Räuchermischungen. Ich räuchere intensiv zu den Raunächten und sonst ganz intuitiv. Wenn ich das Gefühl habe, ich müsste mal frischen Wind in die vier Wände bringen, räuchere ich, aber auch, wenn ich das Gefühl haben, „es hängt etwas in der Luft“.
Räuchern ist gar nicht schwer. Du brauchst ein kleines feuerfestes Gefäß, Räucherkohle und Räucherwerk. Du kannst mit Salbei anfangen, den du vielleicht bei deinen Teemischungen hast. Und so gehst du vor:
Du legst die Kohle auf das feuerfeste Gefäß, zündest sie an und lässt sie ca. 10 Minuten durchglühen, bis sie weiß ist. Das kannst du gern draußen oder bei offenem Fenster machen. Dann nimmst du 1-2 Brisen der Räucherware und legst es auf die Kohle. Und dann fängt es auch schon ordentlich an zu qualmen. Dann beginnst du in jeder Ecke des Raumes und kommst dann in die Mitte und bewegst ich spiralförmig im Uhrzeigersinn, wenn du Neues in den Raum bringen möchtest und entgegen des Uhrzeigersinns, wenn du reinigen möchtest.
Du verstärkst die Wirkung, wenn du eine ganz bewusste Absicht setzt während des Räucherns. Also lass dir Zeit, telefoniere nicht nebenbei, lass dich nicht ablenken.
Nach 10 Minuten lüftest du einmal kurz durch, um die verbrauchten Energien gehen zu lassen.
Wenn du es ganz einfach machen möchtest, kannst du natürlich auch zu Räucherstäbchen greifen. Es gibt auch so genannte Räuchersticks (Smugs). Was ich immer im Haus habe ist Paolo Santo - heiliges Holz, in Form eines Holzstäbchens. Das zünde ich immer mal an, um schnell und effizient zu reinigen.
Folgende Mischungen finde ich sinnvoll:
Reinigen: Salbei, Paolo Santo, Beifuß, Sandelholz
Harmonisieren: Myrrhe, Weihrauch
Schutz: Drachenblut (sparsam und vorsichtig einsetzen, kann schnell zuviel werden)
Aktivierung: Mädesüß, Patchouli
Hier findest du eine umfangreiche Liste von Kräutern, die die zum Räuchern nutzen kannst.
Wenn du ganz neu beginnt, versucht es mit Salbei an den Tagen vor Weihnachten und spüre, wie es auf dich wirkt. Salbei kann man auch als kleines Büschel (Smuge) kaufen, so dass du kein Räuchergefäß benötigst.
Viel Spaß beim Entdecken!
P.S.: Das Foto ist von der wundervollen Jana Richter






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